30 Minuten für mehr Mitarbeitervertrauen by Hartmut Laufer

By Hartmut Laufer

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Es gibt zwei gute Gründe, die dafür sprechen, dass die Führungskraft den ersten Vertrauensvorschuss zu leisten hat: 37 3 3. Methoden für den Vertrauensaufbau 1. Die Verantwortung, ein leistungsförderndes und konfliktfreies Klima der Zusammenarbeit zu schaffen, liegt in erster Linie bei der Führungskraft, sie ist eine der wichtigsten Führungsaufgaben überhaupt. Der Mitarbeiter ist lediglich verpflichtet, durch sein persönliches Verhalten den Betriebsfrieden nicht zu stören und betriebliche Abläufe nicht zu behindern.

2. Das Risiko eines angemessenen Vertrauensvorschusses ist für die Führungskraft in aller Regel geringer als für den Mitarbeiter. Ein schlechtes Arbeitsergebnis bringt dem Vorgesetzten – wenn überhaupt – höchstens Ärger mit der nächsthöheren Führungsebene. Hingegen kann der Mitarbeiter durch vorbehaltloses Vertrauen zum Vorgesetzten, z. B. durch freimütiges Eingestehen eines Fehlers oder einer Überforderung, seine nächste Beförderung oder sogar seinen Job aufs Spiel setzen und dadurch seine wirtschaftliche Existenz und die seiner ganzen Familie gefährden!

Was das Delegieren von Arbeiten, also reinen Tätigkeiten anbelangt, so haben Führungskräfte damit normalerweise keine grundsätzlichen Probleme. Anders sieht es aus, wenn es darum geht, Verantwortung zu delegieren und damit zwangsläufig den Mitarbeitern die erforderlichen Befugnisse zu übertragen. Zu diesen Befugnissen kann zählen, alleine Entscheidungen zu treffen, andere Mitwirkende anzuweisen und anzuleiten, für die Firma Verbindlichkeiten einzugehen (z. B. durch übertragene Unterschriftsbefugnis).

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