Alle, nicht jeder: Einführung in die Methoden der Demoskopie by Elisabeth Noelle-Neumann

By Elisabeth Noelle-Neumann

Warum kann guy bereits wenige Tage vor einer Bundestagswahl auf ein bis zwei Prozent genau voraussagen, wie die Bev?lkerung w?hlen wird? Wie ist es m?glich, wenige hundert Menschen zu befragen und daraus zu schlie?en, wie eighty Millionen Deutsche denken? Dieses Buch beschreibt gr?ndlich und dennoch leicht verst?ndlich, wie eine Repr?sentativumfrage entsteht. Schritt f?r Schritt wird anhand von echten Beispielen aus der Praxis erl?utert, welche Logik hinter den Umfragen steckt, wie die Befragten ausgew?hlt werden, wie guy die richtigen Fragen stellt und die Ergebnisse auswertet. Alle, nicht jeder zeigt, wie die angeblichen "Geheimrezepte" der Demoskopen funktionieren und wie guy gute, verl?ssliche Umfragen von schlechten unterscheiden kann. F?r die vierte Auflage wurde der textual content gr?ndlich ?berarbeitet und unter Ber?cksichtigung der neuesten Kommunikationstechniken aktualisiert.

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F. Maury: The Physical Geography of the Sea. New York 1855. Die Umfrage ist beschrieben auf den S. V–XV. Die teilnehmenden Länder: Frankreich, England, Rußland, Schweden, Norwegen, Niederlande, Dänemark, Belgien, Portugal, USA, Preußen, Spanien, Hamburg, Bremen, Chile, Österreich und Brasilien. (S. ) 39 Professor der Statistik Arthur L. 28 Konfrontierung mit dem Stichprobenverfahren Solange die statistischen Erhebungen nur eine Sache der Behörden waren und die gleichförmigen Zahlenreihen der Selbstmordstatistik, der Statistik der Verbrechen, Unglücksfälle, Geburten, Heiraten usw.

Berlin 1871, S. 17 ff. (Sammlung gemeinverständlicher wissenschaftlicher Vorträge. Hrsg. von Rudolf Virchow u. Fr. v. Holtzendorff. VI. Serie, Heft 121–144). Johann Gustav Droysen: Die Erhebung der Geschichte zum Rang einer Wissenschaft. In: Historische Zeitschrift. Hrsg. von Heinrich von Sybel, IX, München 1863, S. : Rezension über H. T. Buckle: Geschichte der Civilisation in England. Übersetzt von A. Ruge. 2 Bde. Leipzig 1860/61. Anscheinend kam die deutsche Diskussion über Quételet und die Moralstatistik erst auf dem Umweg über das Werk von Buckle in Gang, dessen deutsche Übersetzung in rascher Folge 5 Auflagen erlebte.

Der Widerspruch zwischen objektiv-nachweisbarem Sachverhalt und subjektiver Erfahrung könnte allein für sich durchaus hingenommen werden. Über zahlreiche Sinnestäuschungen hat sich der Mensch von der fortschreitenden Naturwissenschaft willig belehren lassen, unter Umständen empfinden wir den Widerspruch zwischen Sein und Schein sogar als Reiz. Dies gilt jedoch in keinem Fall, wenn die dem Menschen existentiell notwendigen Annahmen angerührt und in Frage gestellt werden. Gerade darum handelt es sich aber bei der Konfrontierung zunächst mit der Moralstatistik und dann mit dem Stichprobenverfahren; denn ungeachtet der logisch-mathematischen Erklärungen entsteht der unabweisbare Eindruck, als seien in einem Zug die menschliche Willensfreiheit und damit das individuelle Selbstwertgefühl hinfällig geworden.

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