Angela Merkel: Die Kanzlerin für alle? by Dirk Kurbjuweit

By Dirk Kurbjuweit

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Das geheimnisvolle Haus.

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Baubetrieb, 3.Auflage GERMAN

Voraussetzungen und Kriterien wirtschaftlich erfolgreicher Bauprojekte: Dazu schildert der Autor typische Bauverfahren, Ablaufplanung, -kontrolle und -steuerung, Kostenermittlung sowie die Folgen von Ablaufst? rungen – inkl. rechtliche wie betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen. Seine langj? hrige Praxis in der Bauleitung, als Gutachter und in Aus- und Weiterbildung bieten ein einzigartiges Kompendium: wissenschaftlich, praxisorientiert, detailreich.

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Sein Interesse ist immer anders als meines. Unser Gesprächsfaden ist nie abgerissen, auch wenn wir uns übereinander geärgert haben, was so selten nicht war. Ich schätze seine Erzählungen aus der Welt der Bundeskanzlerin und seine Analysen der aktuellen Politik. Dass er kein objektives Urteil über Angela Merkel äußern kann, leuchtet mir ein. « Das muss so sein, weil ich mich mittels Gesprächen informieren, aber nicht beeinflussen lassen darf, auch wenn die Gespräche so gut und so angenehm sind wie die mit Ulrich Wilhelm.

Merkel verwandelte diesen Traum in Fleisch und Blut: Dass sie Kirchhof in ihr Kompetenzteam aufnahm, wirkte zunächst wie ein Scoop. Sie bekam viel Lob dafür, noch mehr Lob bekam Kirchhof. Ein Erlöser. Das Gegenteil von Paul Kirchhof ist Gerhard Schröder, im August 2005 noch Bundeskanzler. Schröder war Politiker durch und durch, ein Machtspieler, kameragierig, oberflächlich, wenig kundig in Sachfragen, wankelmütig, aber immerhin nicht ewig unentschieden. Er entschied sich für die Agenda 2010, weshalb er nach allen Umfragen im August 2005 mit seiner Abwahl rechnen musste.

Sie ging einher mit einer neuen Staatsverachtung, der Staat galt als fett, behäbig, inkompetent. Der Beamte wurde zur Hassfigur, der Politiker zum Verdrussobjekt. Es wurde ein schlanker Staat gefordert nach dem Vorbild der angeblich schlanken, effizienten Unternehmen. Und da schon die ökonomische Idee Leitidee war, lag der Gedanke nahe, dass die Helden der Ökonomie, die Manager, auch den Staat führen sollten. Am nächsten kam man dieser Vorstellung in den Jahren 2002 bis 2005, als Deutschland in einer wirtschaftlichen Krise steckte und die Zahl der Arbeitslosen auf 5,2 Millionen stieg.

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